Losung des Tages

Montag, 10.08.2020

Gideon sprach: Ich will nicht Herrscher über euch sein, sondern der HERR soll Herrscher über euch sein.

Richter 8,23

Nicht der ist bewährt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt.

2. Korinther 10,18

Friedensgebet

23.10.2016

Im Oktober trafen sich nun schon zum dritten Mal katholische und evangelische Christen zum Friedensgebet. An der Friedenskirche begrüßte Bürgermeister Bernd Sommer die Menschen auch aus anderen Glaubensgemeinschaften. Gemeinsam zogen sie zur geschmückten Friedenssäule in der Schwanenwiese. In einer kleinen Andacht wurde für mehr Verständnis und weniger Gewalt der Menschen untereinander gesungen und gebetet. Eine Friedenskerze und sechs weitere Hoffnungslichter wurden als Zeichen der Sehnsucht nach Frieden auf unserer Erde angezündet. Viele Teilnehmer trafen sich noch zu anregenden Gesprächen bei Tee und Gebäck.

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,

dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,

dass ich verbinde, da wo Streit ist,

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum herrscht,

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel drückt,

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,

dass ich ein Licht anzünde, wo Finsternis regiert,

dass ich Freude bringe, wo Kummer wohnt.

Ach Herr, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde,

sondern dass ich tröste,

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer hingibt, der empfängt,

wer sich selbst vergisst, der findet,

wer verzeiht, dem wird verziehen,

und wer da stirbt,

der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

Franziskus von Assisi zugeschrieben, entstanden unter französischen Franziskanern, veröffentlicht in „Souvenir Normand“ um 1913.

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